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Ein Jahrhundert voller Geschichten und Menschen

21. Juni 2026

Ein Jahrhundert voller Geschichten und Menschen
Im Rahmen des Festakts zum 100-jährigen Bestehen der Gewerblichen Schule im Hoppenlau mit TO am 19. Juni 2026 stand die Bedeutung der beruflichen Bildung im Mittelpunkt. Begleitet wurde die Veranstaltung durch einen musikalischen Beitrag von vier Kolleg/innen, der dem Festakt einen ganz besonderen Rahmen gab.
Zu Beginn fand ein Paneltalk statt, bei dem der Schulleiter Dr. Baitinger, sein Stellvertreter Herr Knöll, der technische Lehrer Herr Schäfer sowie drei Schüler/innen beteiligt waren. In dem Gespräch wurden unterschiedliche Perspektiven auf Schule, Ausbildung und den Schulalltag vorgestellt.
Unter dem Leitgedanken „Eine berufliche Ausbildung erdet“ betonten die Rednerinnen und Redner die Bedeutung der beruflichen Bildung – sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die Gesellschaft.
Oberbürgermeister Dr. Nopper gratulierte der Schule zu ihren außerordentlichen Leistungen im Laufe eines Jahrhunderts und bezeichnete die Hoppenlauschule „als Keimzelle der beruflichen Bildung in Stuttgart“.
In ihrem Grußwort erklärte Schulpräsidentin Claudia Rugert, die Hoppenlauschule gründete „die Dynastie der beruflichen Schulen in Stuttgart“.
Als Grund dafür, warum die Schule über viele Jahre erfolgreich geblieben sei, nannte sie Eigenschaften wie Optimismus, Tatkraft, die Bereitschaft, Veränderungen anzunehmen, und ein ganzheitliches Bildungsverständnis, das über reine Wissensvermittlung hinausginge. Schülerinnen und Schüler könnten hier täglich erleben, wie es sei, Stolz auf das eigene Werk zu empfinden.
Außerdem betonte Frau Rugert die Integrationsarbeit, die besonders seit 2015 einen wichtigen Bestandteil des Schullebens darstelle. Integration werde an der Schule aktiv gelebt.
Auch der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, Peter Friedrich, unterstrich die Bedeutung der Ausbildung. Diese sei die DNA des Handwerks, und sinnstiftende Tätigkeiten könnten Menschen langfristig zufrieden machen. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass eine erfolgreiche Zukunft auch vom Gelingen der Integration internationaler Auszubildender abhänge.
Ein besonderer Dank galt zum Abschluss den Lehrkräften, die von Herrn Friedrich als „Superhelden der beruflichen Bildung“ bezeichnet wurden.
Der Festakt machte deutlich, dass hinter der Schule nicht nur ein Jubiläum steht, sondern ein Jahrhundert voller Geschichten, Entwicklungen und Menschen.

Im Anschluss durften sich zahlreiche Gäste beim Tag der Offenen Tür selbst ein Bild von der Schule machen. Diese öffnete die Türen zu den Werkstätten, in denen die praktischen Tätigkeiten der verschiedenen Berufe im Bereich Nahrung, Körperpflege und Gastronomie und Hotellerie gelehrt werden. Schülerinnen und Schüler zeigten stolz ihre Fähigkeiten und verkauften die selbst hergestellten Produkte. Besonderen Anklang fand der Raum der Technischen Oberschule mit ihrem Internationalem Café. Außerdem wurde über laufende Projekte wie InnoLab berichtet und man konnte sich über die Schulpartnerschaften und Erasmus+ informieren.

 

Hier durften die Gäste unter der Anleitung vom Bäckereifachverkauf Tütchen mit Wiebele dekorativ zubinden und dann auch behalten.

Unsere Azubis aus dem Bereich Fleisch und Fleischereifachverkauf verkauften den selbst hergestellten Fleischkäse im Brötchen.

Die Konditor/innen servierten köstliches Eis.

Bei den Müller/innen (Verfahrenstechnologen/innen) wurden Mahlprodukte präsentiert und Müsli verkostet.

Im Internationalen Café der TO herrschte buntes Treiben und reger Austausch.

Die Abteilung HOGA kreierte exquisite Cocktails.

Bei der Kosmetik gab es eine Handmassage und Hautanalyse.

Unsere Frisör-Azubis boten eine Kopfhautanalyse an und beeindruckten mit kompetenter Beratung.

 

 

Heike Blöink